Schlaflexikon

Bauchschläfer


1. November 2017

Der Bauchschläfer beschreibt einen schlafende Person in Bauchlage. Mit etwa 13 Prozent ist der Bauchschläfer in Deutschland eher selten. Es überwiegen die Seitenschläfer, dicht gefolgt von den Rückenschläfern.

Für einen gesunden und erholsamen Schlaf spielt neben der Anzahl von Stunden auch die Schlafposition eine entscheidende Rolle. Ärzte sind der Meinung, dass die Position des Bauchschläfers für ein Gefühl von Geborgenheit sorgt, die Person jedoch auch oftmals mit körperlichen Beschwerden und Schlafstörungen rechnen müssen. Da die Position ein Hin- und Herwälzen begünstigt, entspannen sich die Halswirbel nicht und der Körper reagiert mit Kopfschmerzen, Kaustörungen oder Nackenschmerzen. Durch die Position wird zudem Druck auf die Gesichtshaut ausgeübt, sodass die Durchblutung und Sauerstoffversorgung gehemmt werden und somit die Faltenbildung gefördert wird. Druck wird auch auf den Brustkorb, den Schluckmuskel und die Luftröhre ausgeübt, wodurch die Atmung eingeschränkt wird. Je nach Schlaflage und Matratzenart fördert das Schlafen auf dem Bauch auch die Hohlkreuzbildung.

Häufig wird die Position des Bauchschläfers aufgrund einer zu harten Matratze eingenommen. In solchen Fällen empfiehlt es sich eine adaptive Matratze zu kaufen oder ein Fachgeschäft aufzusuchen, um sich hinsichtlich seiner Bedürfnisse an ein Kissen und einer Matratze beraten zu lassen. Generell empfiehlt es sich die Schlafposition mehrmals pro Nacht zu wechseln.

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