Schlaflexikon

Cortisol


1. November 2017

Cortisol, auch Hydrocortison genannt, ist ein körpereigenes Hormon, welches an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Produziert wird dieses körpereigene Hormon in der Nebennierenrinde. Die Cortisolkonzentration kann im Blut, Urin oder auch im Speichel gemessen werden. Je nach Tageszeit variiert die Cortisolkonzentration. Zwischen 6:00 und 8:00 Uhr morgens erreicht die Konzentration ihren Höhepunkt, gegen Mitternacht ihren Tiefpunkt. Cortisol beeinflusst den Blutzuckerspiegel, den Fettstoffwechsel, verzögert die Wasserausscheidung und wirkt entzündungshemmend.

Abbau in der Nacht

Die Cortisolproduktion wird von der inneren Uhr gesteuert und vermehrt bei psychischen oder physischen Stress freigesetzt. Nimmt der Stress zu, wird Cortisol während des Schlafens nicht richtig abgebaut. Das kann zu Schlaflosigkeit und unreiner Haut führen.

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