Schlaflexikon

Einschlafhilfen


20. Dezember 2017

Eine Einschlafhilfe bezeichnet eine Substanz oder Praktik, die einem erholsamen Schlaf und dem schnelleren Einschlafen dient. Das Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von pflanzlichen Wirkstoffen (wie Baldrian, Hopfen oder Melisse) über Schlaftabletten, bis hin zu Praktiken, die den Körper in einen Ruhezustand versetzen. Während pflanzliche Einschlafhilfen meist in Form von Tee eingenommen werden, tauchen andere Wirkstoffe, wie Benzodiazepine, Nicht-Benzodiazepin-Agonisten, sowie Melatonin vermehrt in Tablettenform auf. Während Benzodiazepine und Nicht-Benzodiazepin-Agonisten bei längerer Einnahmezeit ein erhöhtes Suchtpotenzial bergen, ist dies bei Melatonin nicht der Fall. Vermehrt werden Praktiken, wie Yoga und Meditation Teil des Einschlafrituales und helfen den Körper in einen Ruhezustand zu bringen. Bei schwerwiegenden Schlafproblemen wird unter anderem eine Licht- oder Hypnotherapie angewendet.

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