Schlaflexikon

Jetlag


16. November 2017

Durch den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Zeitzonen kann erheblich in den menschlichen Biorhythmus eingegriffen werden. Die durch diesen Eingriff ausgelöste Störung des Tag-Nacht-Rhythmus wird als Jetlag bezeichnet. Als Folge dessen zeigt der Körper für den Jetlag typische Symptome wie Müdigkeit, Schlaflosigkeit, nächtliches Erwachen und eine verminderte Reaktionsgeschwindigkeit.

Reisen in Richtung Osten führen zu einem stärkeren Jetlag-Gefühl, da der Tag verkürzt wird und sich die innere Uhr dementsprechend umstellen muss. Bei einem langen Flug nach Westen hingegen werden Stunden ""gewonnen"", was für den menschlichen Körper deutlich leichter zu kompensieren ist.

Die Auswirkungen eines Jetlags sind sehr individuell und können von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen spürbar sein. Eine Möglichkeit, dem Jetlag entgegenzuwirken, sind die Einhaltung der Schlafzeiten am Zielort bereits auf dem Flug. So verhindert man eine Störung der Melatoninproduktion. Auch die Einnahme von Melatonin hilft vielen Menschen.

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