Schlaflexikon

Kurzschläfer


16. November 2017

Ein Kurzschläfer ist ein Mensch, der deutlich weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht benötigt, um eine vollständige Regeneration zu erreichen. Ob man Lang- oder Kurzschläfer ist, wird von den Genen bestimmt. Dort ist unsere individuelle Schlafdauer angelegt. Mit zunehmendem Alter kann sich aus einem genetischen Langschläfer auch ganz natürlich ein Kurzschläfer entwickeln. Die Länge des Tiefschlafs ist bei Langschläfern und Kurzschläfern identisch. Der Unterschied liegt ausschließlich in der Länge des Traum- und Leichtschlafs.

Eine Studie der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh stellte fest, dass Kurzschläfer gegenüber den Langschläfern häufiger erkranken. Die Probanden wurden gezielt Schnupfenerregern aussetzten. Die Teilnehmer, die regelmäßig weniger als sieben Stunden schliefen, erkrankten dreimal so oft an Husten, Schnupfen und Heiserkeit als diejenigen, die regelmäßig mindestens acht Stunden pro Nacht schliefen.

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