Schlafmagazin

Neues Jahr – neuer Schlaf!


28. Dezember 2018

Man kennt es: Ein Jahr neigt sich dem Ende zu und plötzlich fallen einem die ganzen Dinge ein, die man sich vorgenommen hatte. Hektisch werden Fitness Abos abgeschlossen, der Keller entrümpelt, die Schokoladenvorräte entsorgt. Wer genug von sinnlosen Vorsätzen hat, der richtet den Blick 2019 lieber auf etwas, das unser Leben tatsächlich verändern kann: Unter Schlaf. Besser schlafen im neuen Jahr mit diesen fünf Tipps:

  1. Einfach mal runterkommen
  2. Raumklima optimieren
  3. Tagsüber auspowern
  4. Schlafrituale
  5. Leichter Körper - tiefer Schlaf
  6. 2019: Dein Jahr

1) Einfach mal runterkommen

Stress und Grübeleien sind der absolute Schlafkiller. Wer nachts abschalten kann, kann auch besser schlafen. Denn aufwühlende Gedanken verhindern, dass Körper und Geist in einen Ruhemodus übergehen. Möchte man das neue Jahr mit frischer Energie und mehr Leistungsfähigkeit starten, sind Schlafstörungen das erste Problem, an dem man arbeiten sollte. Schlechter Schlaf führt zu Konzentrationsschwächen, Vergesslichkeit, einem schwächeren Immunsystem und mieser Laune. Meditation, Traumreisen oder autogenes Training helfen dabei, dem Stress abends die Schlafzimmertür vor der Nase zuzuschlagen.

2) Raumklima optimieren

Das Schlafzimmer ist ein heiliger Ort. Es ist der Ort, an dem wir unseren Körper mit dem versorgen, was er braucht, ein Ort zum Zurückziehen, ein Ort der Ruhe. Das Schlafzimmer sollte ein Ort sein, an dem wir uns wohlfühlen. Für ein optimales Raumklima ist mehr als nur die Temperatur von Bedeutung. Ein aufgeräumtes Zimmer, frische Bettwäsche, Kerzen, Pflanzen – all das treibt den Wohlfühlfaktor nach oben und sorgt dafür, dass wir besser schlafen. Dennoch ist natürlich auch das tatsächliche Klima ausschlaggebend: Die optimale Raumtemperatur zum Schlafen beträgt etwa 15-19 Grad. Außerdem sollte man morgens und abends durchlüften.

3) Tagsüber auspowern

Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, hat abends oft mit Gefühlen der Unruhe zu kämpfen. Der Geist hat gearbeitet – der Körper ist allerdings völlig unausgelastet. Sportliche Betätigung hilft dabei, einen Ausgleich zum Büroalltag zu schaffen und lässt uns abends erschöpft ins Bett fallen. Es empfiehlt sich jedoch, unmittelbar vor dem Schlafen gehen keinen Ausdauersport mehr zu betreiben. Stattdessen könnte man es im neuen Jahr mal mit Yoga probieren: Die hinduistische Lehre gibt unserem Körper ebenso viel Energie, wie sie verbraucht, hilft Körper, wie auch Geist, sich zu entspannen und lässt uns besser schlafen.

Yoga enstpannt und stärkt Körper und Geist

4) Schlafrituale

Als Kind war es die Gute-Nacht-Geschichte, die uns signalisiert hat, dass es Schlafenszeit ist. Auch im Erwachsenenalter helfen kleine Rituale am Abend, unseren Körper und Geist auf die Nacht vorzubereiten. So kann eine heiße Milch mit Honig tatsächlich dazu führen, dass wir besser schlafen. Konditionierung ist hier das Stichwort: Unser Unterbewusstsein erkennt das täglich wiederholte Ritual und versteht, dass es Zeit zum Schlafen ist. Ein weiterer guter Vorsatz fürs neue Jahr: Nimm jeden Abend einen positiven Gedanken mit ins Bett. Den Tag positiv Revue passieren zu lassen ist nicht nur ein gutes Einschlafritual, sondern sorgt auch für eine neue Sicht auf die Dinge.

5) Leichter Körper - tiefer Schlaf

Ein schweres Mahl oder ein paar Gläser Wein machen unseren Körper träge. Dass diese Dinge deshalb beim Einschlafen helfen, ist ein absoluter Trugschluss. Ganz im Gegenteil: schwere Mahlzeiten oder Alkohol unmittelbar vor dem Schlafengehen sollte man im neuen Jahr lieber vermeiden. Nachts verlangsamt sich unsere Verdauung und das Essen liegt uns wie Blei im Magen. Alkohol lässt den einen oder die andere zwar schneller einschlafen, sorgt aber auch für eine unruhige und wenig erholsame Nacht. Auch Koffein sollte man abends am besten weglassen. Kräutertees hingegen beruhigen den Körper und lassen uns besser schlafen.

2019: Dein Jahr

Gesunder Schlaf kann ein Leben verändern. Um sich im neuen Jahr dem Wandel zu öffnen, sollte man den Blick ab und zu mal nach innen richten und sich auf sich selbst konzentrieren. Denn bei all dem Alltagsstress, gönnen wir unserem Körper oft zu wenig Erholung. Statt sich also noch mehr Termine in den Kalender zu quetschen, lautet die Devise für 2019: Besser schlafen! Denn neues Jahr – neuer Schlaf – neues Ich!